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Unser Tag am Schülerforschungszentrum

Veröffentlicht am

Am siebten Juni 2022 hat das Nawi-Profil der elften Klasse des Luisen-Gymnasiums Bergedorf das Regionalforum Mint100 des Mint ECs besucht. In diesem Jahr fand die Veranstaltung im Schülerforschungszentrum in Hamburg Mitte bei der Universität Hamburg statt. Das Tagesprogramm begann um 9 Uhr mit einem kleinen Bildungsmarkt, auf der verschiedene Firmen und Universitäten ihre Ausbildungs- und Studiengänge vorgestellt haben und man etwas über diese Betriebe erfahren konnte. Vor allem Logistikkonzerne, wie Still, Jungheinrich und Bosch, Firmen der technisch-mechanischen Branche, wie Airbus, Hauni und Nexperia, aber auch die technische Uni Hamburg-Harburg (TUHH) und die Jacobs University waren vertreten.

Nach dem Besuch des Bildungsmarktes gab es eine kurze Begrüßung der Teilnehmer*innen und einen anschließenden Vortrag eines dualen Studenten der Firma Still. In dem Vortrag ging es um Robotik und künstliche Intelligenz im Bereich der Logistik. Dabei wurde vor allem erklärt, wie logistische Prozesse, zum Beispiel das Umlagern von Gütern durch automatisierte Vorgänge in Zukunft vereinfacht werden. Nach dem Vortrag gab es eine weitere Möglichkeit den Bildungsmarkt zu besuchen und etwas über die Konzerne, Firmen und Unis zu erfahren. 

Um 12 Uhr gab es dann eine Mittagspause bei der alle Teilnehmer*innen einen Essensgutschein für die Mensa der Uni Hamburg erhalten haben. Nach dem Mittagessen begann die Workshop-Phase, in der die Workshops stattfanden, die man im Vorfeld wählen konnte.

Die Workshop-Phase

Nach dem Mittagessen ging es für mich zum Workshop: Die Physik hinter dem Nobelpreis zur DNA. Der von zwei Physikprofessoren der Uni Hamburg angeleitete Workshop sollte den Teilnehmer*innen näherbringen, wie James Watson und Francis Crick mit Hilfe von der Physikerin Rosalind Franklin den Nobelpreis für Medizin erhalten haben. Mit wichtigen Arbeiten von Franklin, gelang es Watson und Crick, die Doppelhelix-Struktur der DNA nachzuweisen. Um den Versuch nachzumachen, wurden Beugungsmuster mit Hilfe eines Laserstrahls erzeugt, die dann ausgewertet werden konnten und Hinweise auf die ursprüngliche Struktur des Beugungsobjektes geben. So konnte man eine Metall Spirale deutlich am Beugungsmuster des Laserstrahls erkennen. Watson und Crick haben mit diesem Mechanismus nachgewiesen, dass die menschliche DNA in einer Spiral-Form (Doppelhelix) vorliegen muss.

Insgesamt hat mir die Veranstaltung viel Spaß gemacht, vor allem als Abwechslung zum Schulalltag habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die auch Einblicke in den Unialltag an der Uni Hamburg gezeigt haben. 

Geschrieben von Karim Rabeler S2